Mit Cacher-Reisen nach Schweden, Aland, Finnland

Tag 1 – Deutschland-Stockholm

Heute ging es von 4 verschiedenen Stellen in Deutschland für 24 Cacher los in Richtung Stockholm. Dort sollte um 18 Uhr unsere Fähre Cinderella mit Ziel Aland ablegen. Ich durfte wieder für Cacher-Reisen eine Wochenendtour organisieren und hier lest Ihr in kurzen Worten, wie denn das Wochenende so abgelaufen ist.

 

Trotz aller Abenteuerlust und aller Unwägbarkeiten kamen tatsächlich alle pünktlich zum Event bzw. zum Einschiffen an. Für Stockholm hatten wir zwar wenig Zeit, der ein oder andere stadtnahe Cache konnte jedoch gesucht, gefunden und geloggt werden. Ein kleines, feines Event im nahen Park brachte uns mit einheimischen Cachern zusammen.

Am Fährhafen angekommen checkten wir für die komplette Gruppe ein und konnten ziemlich schnell durch den Sicherheitsschalter. Dann hieß es noch kurz warten, ehe wir unsere Gabriella betreten konnten. Zimmer belegt, schnell geschaut, wie man die Betten nach unten klappt und dann trafen wir uns zum Auslaufn auf Deck 12. Leider war es schon recht dunkel, so dass wir nur noch ein paar Lichter von Stockholm fotografieren konnten.

Wir hatten fast alle ein gemeinsames Abendessen gebucht, zu dem wir uns um 20.30 Uhr vor dem Buffetrestaurant trafen. Zuvor konnte man an Schiff zollfrei einkaufen, gruseligen Halloweengestalten begegnen (hier gehen die Uhren anders….) oder einen leckeren Cocktail schlürfen. Ja, ganz günstig ist das Vergnügen an Bord nicht, aber lecker!

Zum Abendessen war dann alles aufgetischt, was das Meer so zu bieten hat. Lachs und Hering in vielen Variationen und natürlich auch Fleisch u.a. Mit 34,90 EUR ist ad Buffet zwar nicht günstig. Allerdings sind antialkoholische Getränke, Bier und Wein mit eingeschlossen. Und wir hatten einige Stunden hier im Buffetrestaurant Genuss und Spaß. Wenn man zur Abendzeit auf dem Schiff ist, sollte man sich dieses Highlight nicht entgehen lassen.

Leckeres vom Buffet

Anschließend gab es in einer der zahlreichen Bars noch einen Gute-Nacht-Drink, ehe wir ziemlich müde ins Bett fielen.

 

 

Tag 2 – Aland

Recht früh am Tag – es war noch Dunkel – legte die Fähre in Marienhamn an. Gemütlich gingen wir von Schiff und wollten erst mal mit einem Kaffee in den Tag starten. Dies ist im November auf Aland nicht ganz so einfach, alle Geschäfte schliefen noch…. Also machten wir uns erst mal auf den Weg zu dem neuen Virtuell. Nachdem wir uns alle in spezielle Pose gestellt hatten, sahen wir auf die Fußgängerzone und fanden dort schnell ein kleines, geöffnetes Cafe. Erstaunlich gut gefüllt war es dort zur frühen Stunde, ein Plätzchen fand sich dennoch. Schnell lernten wir die Preise auf Aland kennen: typisch skandinavisch eben. Nach der Stärkung teilten wir uns noch mehr in Kleinstgruppen auf. Für uns 4 ging es zurück an den Hafen, wo wir um 10 Uhr unseren Mietwagen übergeben bekommen sollten. Nachdem wir alle Formalitäten erledigt hatten, ging es auch schon los in den Süden. Dort stand ein 5/5er auf dem Programm. Ganz nebenbei fanden wir dort einen besonderen Multi. Und so verlebten wir den Tag auf Aland: das Auto fuhr uns insgesamt nur 160 km über die Insel, wir wanderten einige Wege und besuchten tolle Caches. Einige Fragezeichen hatten wir im Vorfeld mit Hilfe des Google Übersetzers gerätselt und gelöst: heute kam dann der Outdoor-Part dran. Und so arbeiteten wir an einer örtlichen Challenge, 100 Caches auf Aland wollten gefunden werden….. Da half ein Powertrail ebenso wie das Auto, um schnell mal eine größere Entfernung zu bewältigen.

Aland

Viel zu schnell wurde es dunkel und über die Whats-App-Gruppe verabredeten wir uns zum Abendessen. Zurück in Marienhamn stärkten wir uns bei Steak oder Rippchen, ehe wir das Auto zurück geben mussten. Dann machten wir uns auf zum Event – unser letzter Cache auf Aland….

Lange war der Tag ab Anlegen der Fähre auf Aland bis zum späten Abend, als wir die Fähre nach Helsinki betraten. Ein kleiner Cocktail als Gute-Nacht-Trunk in netter Truppe und schon war der Tag auf Aland leider vorbei. Die Fähre setzte sich in Richtung Helsinki in Bewegung und wir verschliefen die Strecke und wurden erst zum Frühstück am nächsten Morgen wach.

 

 

 

Tag 3 – Helsinki und GC72

Der Wecker klingelte früh, wir hatten alle Frühstück auf der Fähre gebucht. Eine gute Entscheidung! Sehr lecker, sehr vielfältig. Neben Lachs und Fisch war alles geboten, was so auf ein Frühstücksbuffet gehört: Eier, versch. Brötchen, hier natürlich auch Knäckebrot, Kaffee in verschiedenen Variationen aus dem Vollautomaten, Wurst, Käse, Müsli, Joghurt u.v.m. Und das ganze garniert mit einem tollen Ausblick auf das Meer.

Um 10 Uhr legten wir an und wurden auch schon von unserem Bus erwartet. Die Gruppe hatte in Vorbereitung auf die Reise den GC72 in ihren Blick genommen. Der alte Cache aus dem Jahr 2000 sollte aufgesucht werden. Diese alten Caches liegen meist nicht an der Straße und in Orten – sondern weiter außerhalb. Also hat kurzerhand ein Reiseteilnehmer einen Bus organisiert und tatsächlich alle Teilnehmer der Reisegruppe wollten mit zu GC72. Ein Event in der Nähe sollte uns mit einheimischen Cachern in Kontakt bringen. Und es lief alles nach Plan! Der Bus erwartete uns am Fähranleger und brachte uns sicher und schnell zu dem Event. Dort wurden wir – obwohl wir super pünktlich waren – schon von einigen Einheimischen erwartet. Es war sehr schön, hier zu plaudern! Während des Events machten wir uns in Kleingruppen auf den Fußweg zum GC72. Gar nicht so einfach, wenn man für den Flieger schon die leichten Schühchen trägt…. Die Gegend hier ist sumpfig und waldig, aber mit etwas balancieren und gegenseitiger Hilfe kamen alle bei dem Ziel an.

Anschließend ging es flott wieder an den Bus, der uns zeitig zum Flughafen Helsinki brachte. Gemeinsam flogen wir fast alle nach Riga und holten uns den Länderpunkt Lettland. Nur eine Kleingruppe hatte beschlossen, noch ein paar Stunden in Helsinki anzuhängen. In Riga trennten sich dann endgültig unsere Wege, die einen flogen nach Frankfurt, andere nach Berlin oder Hamburg.

Ein wunderschönes Wochenende mit vielen Erlebnissen und Eindrücken ging damit leider zu Ende. Ich hatte das Gefühl, mit der Gruppe weit mehr als 3 Tage unterwegs gewesen zu sein. Solche Auszeiten aus dem Alltag – und seien sie auch nur ein verlängertes Wochenende – schaffen immer wieder Kraftreserven für die folgende Arbeitswoche.

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