Kurztrip nach Kiew/Tschernobyl

25. – 28. April 2019

Donnerstags geht es mit dem Flieger von Frankfurt/Main nach Kiew. Zunächst werden die Hotelzimmer bezogen und dann steht einem freien Abend und dem Länderpunkt Ukraine nichts mehr im Weg. Kiew ist eine wunderschöne Stadt, die auch im Dunkeln einiges zu bieten hat. Die erste Gelegenheit, neben geocachen auch die heimische Küche auszuprobieren oder die ersten Fotos der beleuchteten Stadt zu schießen.

Am nächsten Morgen geht es nach einem gepflegten Frühstück in Richtung Tschernobyl, richtig eigentlich Prypjat. Auf dem Weg werden viele Fakten erläutert und Geschichten zur Einstimmung erzählt. Wir haben eine besonders lange Zeit am Lost Place mit Riesenrad und Krankenhaus herausgeschlagen, aber auch der Kindergarten bietet ein gutes Fotomotiv. Dazu kommen Denkmäler und natürlich der Besuch am Sakrophag. Am Nachmittag treten wir dann wieder den Weg zurück nach Kiew an, wo wir am frühen Abend ankommen werden. Der Tag bringt eine merkwürdige Stimmung für die Gruppe mit sich, wenn man in die Geschichte der Stadt Prypjat eintaucht und einige Caches auf dem Lostplace sucht und findet. Gut, dass man sich in der Gruppe darüber austauschen kann und am Abend wieder in Kiew frühlich unterwegs sein kann.

Der nächste Tag, Samstag, ist vollkommen zur freien Verfügung in und um Kiew. Wir von Cacher-Reisen waren hier bereits mehrfach und haben einige Tips für Euch parat. Vielleicht in den Arm der Mutter-Heimat-Statue aufsteigen? Die längste Rolltreppe nutzen und einen Earth-Cache in der Metrostation finden? Ein wenig bummeln oder lieber etwas außerhalb der Stadt nach Caches suchen? Ein Spaziergang über die Kunstmeile (mit einigen Caches natürlich) sollte in keinem Fall fehlen. Den Tag kann man sehr gut bei georgischer Küche und Cocktails ausklingen lassen – oder man nutzt auch die Dunkelheit, um mehr Caches zu finden.

Am Sonntag geht es nach dem Frühstück langsam in Richtung Flughafen, wo wir den Heimweg antreten werden.

Wir haben ein tolles Hotel im alten Stil, das mit hohen Decken und erhabener Bauweise eine besondere Ausstrahlung hat. Das Frühstück im Prunksaal stärkt für den Tag. Wir waren bereits mehrfach in diesem Hotel und würden es immer wieder vorschlagen. Die ausgesuchten Flüge gehen nicht zu früh und nicht zu spät ab Frankfurt, so dass eine An- und Abreise am gleichen Tag aus Deutschland möglich ist. Wichtig, bei einem verlängerten Wochenende, um nicht viele Urlaubstage zu verbrauchen.

Wir werden in den vier Tagen viel erleben, ohne gehetzt zu sein, viel zu sehen bekommen, eine Reihe von Caches finden und am Sonntag auf einige besondere Tage zurück schauen können. Seid Ihr dabei? Wer schon immer mal nach Tschernobyl wollte, der ist hier richtig!